Geschichte und Gegenwart

 

Historische Ansicht des Zöptauer Schlosses

 

 

Alle wichtigsten historischen Meilenseine vom Ursprung des Zöptauer Schlosses spielten sich im 19. Jahrhundert.
 
An der Stelle des heutigen Schlosses stand ursprünglich im 1811 eine Fabrik für Metallwaren, die Andreas Eisenbach, Umsiedler aus Podgorze in Galizien, vom Staat vermietete. Er orientierte sich im Zusammenhang mit den Napoleonischen Kriegen auf Fertigung der Feuerwaffen sowie auch der kalten Waffen. Die Fabrik brannte im Jahre 1819 nieder, wurde jedoch neu gebaut und unter dem Namen  K. u k. Stahl und  Metallwarenfabrik des Andreas Eisenbach betrieben.
 
Im Jahre 1833, nach Eisenbachs Tod, kaufte die Fabrik der Besitzer der Herrschaft Loučná (Wiesenberg) Graf Antonín Bedřich Mitrovský und an ihrer Stelle baute er wahrscheinlich im Jahre 1834 ein Schloss.
 
Nach dem Tod des Grafs Mitrovský im Jahre 1842 wurden im Jahre 1844 die Eisenwerke Zöptau auch mit ganzer Zöptauer-Wiesenberger Herrschaft den Brüdern Klein verkauft, die fuhren die Entwicklung dieses schon früher erfolgreichen Unternehmens fort. Brüder Klein schrieben sich dank ihrer Bemühung in der Entwicklung der Eisenbahnindustrie in die Geschichte der Industrierevolution bedeutend ein und so wurde Zöptau Industriezentrum auf dem Gebiet der Österreich-Ungarischen Monarchie.
 
Dank der günstigen Lage in der Nähe von den Eisenwerken begannen Generationen der Brüder Klein seit 1844 das Zöptauer Schloss in die Form zu bauen, wie wir sie vor heutiger Rekonstruktion kennen. Das Schloss wurde Schritt für Schritt ins romantische Bild umgebaut. Gleichzeitig mit dem Schlossbau wurde auch der ursprüngliche kleine Teich in einen großen Zierteich erweitert und die anliegenden Grundstücke wurden in einen Naturpark umgebildet, in dem exotische Gehölze wie Felsengebirgs-Tanne, gelbe Rosskastanie, großfrüchtige Eiche, Nordmann-Tanne, Türkische Hasel, Morgenländische Platane, Ajan-Fichte usw. aufgepflanzt wurden. Ein großes Treibhaus wurde gebaut und der Park wurde mit Brunnen, Gussstatuen und weiteren in den Eisenwerken Klein hergestellten Kunstartefakten bestückt. Der Umbau des Schlosses und der Exterieure in der Ära von den Besitzern der Familie Klein wurde im Jahre 1892 beendet. 
 
Nach dem Jahre 1945 wurde das Schloss für Zwecke der Forstlichen Ausbildungsstelle und der Koch- und Kellner-Lehrlingsschule benutzt.
 
Seit 1967 wurde der Besitzer des Schlosses das Bergwerk Dukla Havířov, das es in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts als Erholungszentrum nutzte. Während der Siebzigerjahre kamen zum Schloss Zöptau weitere zur Organisierung größerer Veranstaltungen bestimmten Gebäude hinzu, die mit ihrer Ausführung damaliger Architekturauffassung von Objekten des Gesellschafts- und Kulturlebens entsprachen.
 
Der Schlossumbau in Jahren 1989–1991 bedeutete nur Teilmodernisierung zum Zwecke von Gewährung der Hoteldienstleistungen von besserer Qualität. Der Teich wurde in ein Naturschwimmbad geändert und im Park wurde Minigolfspielplatz errichtet.
 
Im Jahre 2012 wurde der neue Besitzer Familie Hroch aus Bludov. 

 

Aktuelle Geschehnisse im Schloss Zöptau

 

Der Besitzer formulierte Vorhaben vom Umbau des langzeitig nicht gepflegten Schlosses in ein luxuriöses Schlosshotelresort mit breitem Angebot der Dienstleistungen von der höchsten Qualität und vom höchsten Umfang. Das Schlossgelände ging seit 2012 durch eine komplexe und anspruchsvolle Umgestaltung durch. Das Schlossgebäude wurde umgebaut und ganz originell architektonisch und bautechnisch so gelöst, um seinen Gästen vollen Komfort und Luxus zu gewähren. Unterkunfts- und Restaurantkapazitäten wurden bedeutend erweitert. Umfangreiche Kellerräume und Stollen, die das Schlosshotel Klein, Wellness Hotel Sidonie und neu gebaute Sport & Family Hotel Josef miteinander verbanden, wurden als drei tragende Ressortgebäuden mit architektonisch vereinigten Exterieuren umgebaut. Ressortbestandteile sind auch Brauerei Albert, Rasthaus Permoník und weitere Bauten, derer Nutzung erst geplant ist.


Das Schlosshotel Klein wurde im Exterieur und Interieur als ein romantisches Schlosshotel mit Betonung der Verantwortung für die Stilmorphologie und Arbeitsverfahren einzelner Kunsthandwerke konzipiert. Beim Umbau wurden ausschließlich Materialien von Topqualität verwendet und das meiste Volumen der Handwerkarbeit war nur manuell. Das Schlossinterieur wurde in einigen historisierenden Grundstilen entworfen, die an erhaltene Elemente der Klein-Ära anknüpften. Zu den interessantesten überkommenden Interieur-Elemente im Schloss gehören kassettierte Holzdecken, Wandvertäfelung, Kastelfenster, Barockkaminsims, Treppe, Messingmonturen usw. Vorlagen für die Herstellung der Mobiliarkopien waren historische Originalteile aus privaten Archiven und ihre Fertigung wurde von Spezialisten für Schlossinterieure durchgeführt. Einzelne Räume wurden mit ursprünglichem Mobiliar, treuen Kopien von zeitgemäßen Vorlagen und neu beschaffenen Antiquitätsgegenständen der historischen Interieurkultur ausgestattet. Das Hotel verfügt über Doppelrestaurant mit der Aussicht in den Park und Zierteich. Im Restaurant gibt es zwei ursprüngliche kassettierte Decken und das Barockbar. Die Wände sind mit vergoldeten Konsollampen und zeitgemäßen Ölgemälden dekoriert. Die Tisch und Sitzmöbel sind nach dem Entwurf verwendungsspezifisch hergestellt. Die Eingangshalle im Hotel ist im Pseudorenaissancestil ausgestattet und mit einem Holzeintrittsportal mit kassettierten Wandung, vergoldeten Decken- und Wandleuchten, Holzschnitzerei des Wappens der Familie Klein und ursprünglicher restaurierter Statuengruppe des Sankt Huberts und mit lebensgroßem Hirsch dekoriert. Diese kostbare Statuengruppe wurde in Eisengießerei Klein hergestellt und wurde in der Längsachse der Halle an ihrem Ende als Symbol und Andenken des Klein-Schlosszeitraums angebracht. Neben der Halle befindet sich an einer Seite Rezeption im neugotischen anglo-deutschen Stil, mit Nürnberger Lüster und Symbolik der Familie Klein, an der anderen Seite gibt es neugotische Weinstube mit Kamin im Jagdhobbybar. Die Weinstube hat gewaltige ursprüngliche Bogendecken und ist mit zwei Bars und manchen Jägertrophäen bestückt. Die Möbel sowie auch Bars sind manuell aus Mahagonimassiv maßhergestellt. In die erste Etage führt ursprüngliche Treppe, die mit Konsolenlampen, reich ausgeführtem geschmiedetem Geländer, ursprünglichen Jägertrophäen, vergoldeten Vasen und historischen Bildern dekoriert ist. Die Treppe mündet in den L-förmigen Flur mit kassettierter Wandvertäfelung, Bildern, und ursprünglichem Barockkaminsims, erhöhter Militärtrophäe als Hinweis auf den Urbesitzer des Schlosses, des Rüstungshersteller Andreas Eisenbach. Aus der Flur ist Hofansicht durch große Fenster und auf der Gegenseite gibt es eine Reihe von ursprünglichen Türen ins Brautzimmer und neun luxuriöse Appartements mit Interieuren aus unterschiedlichen Stilperioden, nach den bedeutendsten Mitgliedern der Familie Klein benannt. In der zweiten Etage, wo die Treppe fortsetzt, gibt es 9 historisch stilisiert ausgestattete Zimmer und ein Appartement mit Sichten in alle Schlossseiten. Das Schlossgebäude krönt architektonisch originell erfasstes „Sonnenbad Marie“ mit ausziehbarer zum intimen Sonnenbad bestimmter Glasterrasse und mit Sicht in große Weite in alle Weltrichtungen.

 

Wellness Hotel Sidonie entstand durch komplexen Umbau des Gesellschaftsgebäudes, das in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts im Stil des sozialistischen Realismus gebaut wurde. Das Gebäude wurde mit Naturstein ummantelt und mit enger begehbarer Terrasse umgegeben. Das Dach wurde mit Gaupen und Schieferplatten gleich wie das Schloss bedeckt. Der Haupteingang wurde verlegt, um die Öffentlichkeit mit Rücksicht auf Komfort der Gäste in der Nachbarschaft des Schlosshotels zu bedienen. Im Souterrain des Wellnesshotels gibt es Einrichtung für Sport- und Entspannungszwecken, die 5 Saunas mit Kühlräumen, 6 Wirbelbädern für Hydrotherapie, Bierbad und drei Massage- und Erholungsräume umfasst. In der verglasten ersten Etage mit Sicht auf das Schloss und seine Umgebung gibt es ein Schwimmbecken mit Maßen von 15x7 Metern, ein Wirbelbad und Weinstube mit Nebeneinrichtungen. In der zweiten Etage gibt es zwei Kongresssaale mit Projektion und Nebeneinrichtungen. In der dritten Etage stehen 12 Hotelzimmer zur Verfügung.

 

Sport & Family Hotel Josef gewährt nach der Beendigung Unterkunft in 33 Zimmern, abgedeckte Tennishalle, Tischtennissäle, Fitnesszentrum, vier Bowlingbahnen mit Bar, Saal für Aerobic, Billardsaal, zwei Salons mit eigener Küche, 14 Garagen und 28 Parkstellen.

 

Brauerei Albert wurde in nächster Nachbarkeit des Schlosses ausgebaut. Im Souterrain gibt es Technologie für Biererzeugung, in die man durch Glasschauöffnungen im Boden der Bierstube im ersten Erdgeschoss einsehen kann. Bestandteile der Bierstube sind Kupferkessel und rustikale Sitzplätze mit Sicht auf das Schloss. In der ersten Etage befindet sich neu gebaute, modern ausgestattete Unterkunft. Bier aus dieser kleinen Brauerei hat originellen Schmack und hat sehr schnell Bewunderung von seinen Konsumenten gewonnen.

 

Rasthaus Permoník ist im ursprünglichen Bau aus dem 20. Jahrhundert an der Straße Šumperk – Rýmařov (Schönberg – Römerstadt) angebracht und gewährt Esskapazität für 70 Gäste und die Außensitzplätze für weitere 20 Gäste. Das Restaurantinterieur wurde mit Hinweis auf die Bergbautradition von der Zeit stilisiert, als das Schloss mit dem Rasthaus im Eigentum des Bergwerks Dukla war. Der Parkplatz nimmt 40 - 50 Wagen auf und verbindet das Rasthaus mit dem Schlossresort mit privater Straße.

 

Das Schlossresort Sobotín (Zöptau) wird in nächster Zukunft um Adventure, Golf, Seilzentrum, Tennisplätze, Mini-Zoo für Kinder, Skilandschaft mit der Piste, Autowaschanlage und interessante Einrichtungen zur Erhöhung der Qualitätsverbesserung des Aufenthalts für Gäste des Schlossresorts erweitert.

 

 

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